Kurz entschlossen bin ich am Freitag mit zwei Kommilitonen in den Icon Club gegangen, wo Luke Vibert feinste elektronische Musik ganz nach meinem Geschmack auflegte. Der Club ist nicht groß, aber sehr gemütlich.
Außerdem habe ich die Antwort auf eine Frage gefunden, die mich schon seit längerem beschäftigte: Warum sind die Sitze in der U-Bahn grundsätzlich unbequem? Damit man auf der Fahrt nicht einschläft und seine Station verpasst. Einleuchtend.
Nachdem ich also am Samstagmorgen eine der westlichen Endstationen inspiziert hatte, ging es am Abend - nach einem kurzen Abstecher in eine Bar, wo ein Freund seinen Geburtstag nachfeierte - ans andere Ende der Stadt, wo eine alte Bekannte ihren Geburtstag nachfeierte.
Insgesamt also ein normales Wochenende - mit herausragender Musik. Sowohl im Club, als auch unterwegs. Die S-Bahn rollte gemächlich an einem "Deutschland sucht den Superstar"-Plakat im gottlosen Osten Berlins vorbei, auf dem Dieter Bohlen mit Heiligenschein zu sehen war. Die blasphemische Überschrift: "Herr, schick Talent vom Himmel". Ein Musikant spielte währenddessen einen Klassiker von Neil Young. Ich unterbrach die Beschallung durch meinen portablen MP3-Player für eine Weile und honorierte die Kunst des talentierten jungen Mannes anschließend mit ein paar Münzen. Dieters Gebete wurden erhört.
Sonntag, 13. Januar 2008
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1 Kommentar:
Schön wenn Dieters Gebete erhört werden :-)
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